Kloster Targmanchats

Kloster Targmanchats

Targmanchats Vank (Kloster der Übersetzer) befindet sich im Dorf Aygeshat in der Provinz Armavir – ehemals Hajighara. Das Kloster stammt aus dem 7. Jahrhundert; Bischof Mesrop Smbatyan gab ihm den Namen „Targmanchats“.

In der Architekturforschung wird das Targmanchats von Aygeshat der Gruppe der dorfartigen, zentral angelegten Kuppelkirchen zugeordnet. Es zeichnet sich insbesondere durch sein Kuppelsystem aus.

Bis 1926 war der Kuppelbereich der Kirche noch erhalten. Später stürzte er vollständig ein, und heute liegt das Kloster in Trümmern. Erhalten geblieben sind die östliche Apsis, die dreiviertelrunden Nischen des Eingangs sowie ein kleiner Teil des südöstlichen Raums. Die Kirche verfügt über einen stufenförmigen Sockel, der um ihren gesamten Umfang verläuft. Die quadratischen Eckräume waren mit Tonnengewölben überdacht. Der Übergang vom quadratischen Kuppelraum zur Kuppel – die innen zylindrisch und außen achteckig war – wurde durch Eckpfeiler realisiert. Die Konstruktion war so gelungen, dass der einzige noch stehende Bogen auch nach dem Einsturz noch lange Zeit einen Teil des Trommels tragte.

Es wird vermutet, dass auch das Innere der Kirche einst mit Malereien verziert war, da schwache Spuren von Pigmenten erhalten geblieben sind.

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