Sewansee, Hayravank, Noratus-Kreuzsteine, Selim-Karawanserei, Dschermuk

Dauer 12–13 Stunden. ## In einer einzigartigen Kombination besucht unsere Reisegruppe während dieser Tour den Sewansee und das Sewanawank aus dem 9. Jahrhundert. Zu den nahegelegenen Sehenswürdigkeiten gehören das Kloster Hayravank, Noratus mit seinen alten Chatschkaren, die Selim-Karawanserei und die Kurstadt Dschermuk. Zusammen zeigen diese Orte die natürliche Schönheit und das kulturelle Erbe Armeniens.

01 August, 01 August
Anfangs- und Endzeit:
Sprache: Englisch, Russisch, Armenisch, Französisch, Deutsch
Dauer: 1 Tag
Anfangs- und Endpunkt: 1a Sayat-Nova Ave, Yerevan 0001, Armenia | 1a Sayat-Nova Ave, Yerevan 0001, Armenia
Art der Tour: Privat
Größe der Gruppe:

Einschlüsse

  • Transport Transport

Programm der Tour

Tag 1

Stoppen 1.Sewansee

Der erste Ort, den wir besuchen werden, ist der Sewansee, die Schönheit Armeniens. Auf 1900 Metern über dem Meeresspiegel gelegen, ist Sewan der zweithöchste See der Welt mit Süßwasservorrat. Sewan vulkanischen Ursprungs ist von Gebirgszügen umgeben, in zwei Teile und eine große Halbinsel gegliedert. Der Sewansee erfreut sich bei Touristen großer Beliebtheit sowohl für aktive als auch passive Erholung. Mit einer maximalen Tiefe von 83 Metern ist Sewan der einzige der drei historischen armenischen Seen, der sich auf dem Gebiet der Republik Armenien befindet.

Stoppen 2.Hayravank

Das Kloster Hayravank ist ein mittelalterliches armenisches Kloster am Ufer des Sewansees in der Provinz Gegharkunik in Armenien. Das Kloster stammt aus dem 9.–12. Jahrhundert und besteht aus einer Kirche, einer kleinen Kapelle und verschiedenen Chatschkaren (Kreuzsteinen). Der architektonische Stil ist charakteristisch für armenische mittelalterliche Bauwerke, mit seinen Steinmauern und der Kuppel. Das Kloster bietet einen atemberaubenden Blick auf den Sewansee und ist ein friedlicher Ort, den Besucher erkunden können. Lokalen Legenden zufolge lebte in Hayravank ein weiser Mönch, der das Dorf auf wundersame Weise vor Eindringlingen rettete. Heute ist es weiterhin eine bedeutende historische und kulturelle Stätte, die sowohl Touristen als auch Pilger anzieht.

Stoppen 3.Noratus Kreuzsteine

Der Chatschkar-Friedhof von Noratus ist das größte Feld von Chatschkaren (Kreuzsteinen) in Armenien und befindet sich in der Provinz Gegharkunik in der Nähe des Sewansees. Dieser mittelalterliche Friedhof stammt aus dem 9.–17. Jahrhundert und enthält über 800 Chatschkare, von denen jeder einzigartig mit kunstvollen Mustern und religiösen Symbolen verziert ist. Die Stätte wird oft mit dem berühmten Chatschkar-Friedhof im Alten Dschulfa (Nachitschewan) verglichen, der zu Beginn des 21. Jahrhunderts zerstört wurde. Noratus bleibt eine wichtige kulturelle und historische Stätte und symbolisiert Armeniens reiche Tradition der Steinmetzkunst und des christlichen Erbes. Besucher können durch den Friedhof spazieren und die Handwerkskunst der alten armenischen Steinmetze bewundern.

Stoppen 4.Karawanserei Selim

Die Karawanserei Selim, auch bekannt als Orbelians Karawanserei, ist ein mittelalterliches Gasthaus an der Seidenstraße in der armenischen Provinz Wajoz Dsor. Sie wurde 1332 von Fürst Chesar Orbelian erbaut und diente als Rastplatz für Händler und Reisende, die den Selim-Pass überquerten. Die Karawanserei ist eine der am besten erhaltenen in Armenien, aus Basaltstein erbaut und mit einer gewölbten Halle ausgestattet, die sowohl Menschen als auch Tiere vor rauem Wetter schützte. Die Stätte bietet atemberaubende Ausblicke auf die umliegenden Berge und gibt Einblick in Armeniens Rolle auf mittelalterlichen Handelsrouten. Heute ist sie weiterhin ein bedeutendes historisches Denkmal und eine beliebte Touristenattraktion.

Stoppen 5.Dschermuk

In Jermuk angekommen, gehen wir zum Wasserfall. Der 68–70 Meter hohe Wasserfall „Meerjungfrauenzöpfe“ erzählt uns die Legende einer verbotenen Liebe. Dieser Legende zufolge verflucht ein Prinz seine Tochter, weil sie ihren Geliebten trifft, und dann verwandelt sie sich in Stein. Ihr Haar fließt noch immer in Form von Wasser, weshalb der Wasserfall den Namen „Meerjungfrauenzöpfe“ trägt.