Eines der markantesten Museen in Gyumri, das „Tars und Shitak“-Museum, ist für seinen einzigartigen Namen und seinen Ausstellungsstil bekannt. Der Name leitet sich von der Vorstellung ab, dass das Leben „auf den Kopf gestellt und von innen nach außen gekehrt“ sei – was sich im Inneren des Museums selbst widerspiegelt.
Das Museum ist in einem Gebäude aus den 1900er Jahren untergebracht, in dem Antiquitäten aus der Zeit von den 1890er Jahren bis zur Ära der UdSSR aufbewahrt werden. Eine Besonderheit des Museums ist, dass einige der Exponate an der Holzdecke aufgehängt sind, wodurch die alten Gegenstände sicher an ihrem Platz gehalten werden. Hier kann man alte Telefone, Schränke, Betten, Kühlschränke, Uhren, Gemälde, Geschirr und andere Haushaltsgegenstände bewundern.
Das Museum wurde vom Winzer Tsolak Vardanyan gegründet. Ursprünglich war der Raum als Ort für Weinverkostungen gedacht, doch im Laufe der Zeit entwickelte sich die Idee weiter und es entstand ein Museum. Heute verfügt das Museum über vier Säle, und im letzten Saal wird den Besuchern hausgemachter Rosinenwein serviert.
Auch das Museumsgebäude hat seine eigene Geschichte. Das Anwesen gehörte einst dem berühmten Kaufmann Ter Martirosyan, der vom russischen Zaren Nikolaus eine besondere Urkunde erhielt. Eine am Torbogen des Hauses erhaltene Skulptur zeugt davon und verleiht einem Besuch des Museums zusätzlichen historischen Reiz.
Öffnungszeiten
Das Museum ist geöffnet:
Dienstag bis Samstag 11:00–19:00 Uhr
Eintritt: 1.200 Dram.