Das Kloster Khotakerats (auch bekannt als Surb-Astvatsatsin-Kloster von Karkop) befindet sich in der Provinz Vayots Dzor, etwa 1,5 km nordwestlich des Dorfes Khachik, auf dem Gebiet der historischen Siedlung Karkop. Das Kloster wurde auf einer kleinen Plattform an einem Berghang errichtet und ist in der Liste der unbeweglichen historischen und kulturellen Denkmäler Armeniens aufgeführt.
Der Klosterkomplex von Khotakerats bestand aus der Hauptkirche Surb Astvatsatsin und angrenzenden Gebäuden. Die Hauptkirche wird auf das 10. Jahrhundert datiert. Der Klosterkomplex umfasst die Hauptkirche „Surb Astvatsatsin“, den angrenzenden Gavit sowie zwei Kapellen. Die Kirche ist aus kleinen, grob behauenen Basaltsteinen erbaut.
Das erhaltene Hauptgebäude, die Kirche „Surb Astvatsatsin“, gehört zum Typ der kuppelüberdachten Kreuzkirchen. Von außen weist die Kirche einen rechteckigen Grundriss auf, während der Innenraum kreuzförmig angelegt ist und an den vier Ecken Seitenkammern aufweist. Die Mauern bestehen aus grob behauenen Basaltsteinen.
Das ursprüngliche Dach und die Kuppel der Kirche sind nicht erhalten geblieben. Heute stehen hauptsächlich noch die Mauern, während von den anderen Gebäuden des Klosters die Fundamente des Gavit und die Überreste einzelner Gebäude erhalten geblieben sind.
Die ursprüngliche Anlage des Klosters wurde später durch ein starkes Erdbeben zerstört. Sie wurde von der Fürstin Shushan von Syunik wieder aufgebaut, die in den Wandinschriften des Klosters namentlich erwähnt wird. Ende des 13. Jahrhunderts wurde es unter der Schirmherrschaft von Smbat Orbelian und unter der Aufsicht von Bischof Sargis von Noravank erneut wieder aufgebaut.