Die Kamakator-Kapelle befindet sich im höher gelegenen Teil des Stadtteils Taron in Vanadzor, auf dem Gipfel des gleichnamigen Hügels. Im staatlichen Register für historische und kulturelle Baudenkmäler ist sie 300 Meter südöstlich der Straße von Vanadzor nach Stepanavan verzeichnet. Inschriften zufolge wurde die Kamakator-Kapelle im Jahr 1841 erbaut.
Der Name der Kapelle wird mit „Erfüller des Willens“ erklärt.
An der Wand der Kapelle ist die mächtige Hand Gottes mit einem Hammer dargestellt. Man nimmt an, dass dies mit der Vision von Gregor dem Erleuchter zusammenhängt, wonach Gott Ejmiadzin, den Ort der Herabkunft Christi, erschlug und dem Erdboden gleichmachte.
Die Gegend um die Kamakhtar-Kapelle steht zudem in Verbindung mit der Schlacht von Karakilise im Jahr 1918. Der Hügel, auf dem sich die Kapelle befindet, liegt innerhalb des Schlachtfelds der Schlacht von Karakilise.
Daher diente dieses Gebiet in den Jahren 1918–1920 auch als Zufluchtsort und Wohnstätte für armenische Flüchtlinge.
Am 2. Juli 2017 wurde die Kapelle von Erzbischof Chuljyan von Sepuh, dem Primas der Diözese Gugarat, erneut geweiht.